|
Wormer Concert Oct.1-05:
|
Funzel-Worms 01. Oktober 2005 RON BAGGERMAN (Stick) und INTERACTIONARY MOVEMENT (Michael Koch: Stick) „DieFunzel“ Güterhallenstraße 53 67549 Worms Germany Beginn: 20.45 Uhr Eintritt: 5,00 EUR ![]() ![]() Konzert mit RON BAGGERMAN und INTERACTIONARY MOVEMENT am 01. Oktober 2005 in der Funzel Was ist denn ein Chapman-Stick? Die Frage werden sich wohl die meisten stellen. Gesehen und gehört haben dieses Instrument aber schon sehr viele und der bekannteste Vertreter dieses Instrumentes dürfte mit absoluter Sicherheit Tony Levin sein – hauptamtlich Bassist bei Peter Gabriel und King Crimson. Kurzum: Das Ding hat 10- oder 12 Saiten, wird getappt und klingt wirklich abgefahren gut. RON BAGGERMAN ist einer der besten und bekanntesten Spieler in der Szene, kann auf dem Stick so ziemlich alles und hat ein entsprechend großes Repertoire an Jazz-Rock/Funk & Fusion-Stücken anzubieten oder er spielt einfach die ein oder andere Nummer von Jimi Hendrix. Nur, eben alles irgendwie gleichzeitig. Was nun besser klingt, das mögen die Zuhörer selbst entscheiden. Auf alle Fälle darf man gerne genüsslich staunen, dass so was überhaupt geht und das dann auch noch richtig gut klingt. Begleitet wird er in der Funzel von Paul Klingler an den Drums und Winnie Rimbach- Sator an den Keyboards. Nun zum Support: INTERACTIONARY MOVEMENT war Anfang bis Mitte der 90er eine der innovativsten Bands in der hiesigen Musikszene. Der aus Ungarn stammende Gitarrist und Sänger Janos Toth - dessen Gesang die meisten im Prinzip genauso gut verstehen wie die Texte einer beliebigen englischsprachigen Band - bildet mit Michael Koch am Chapman Stick und dem technisch überragenden Patrick Schimanski an den Drums eine funktionierende Einheit, die es zulässt, komplizierte, rhythmisch vertrackte Ideen umzusetzen. Das ist sicherlich keine leichte Kost, die dem Publikum an diesem Abend von der Band vorgesetzt wird. Verrückte Riffs treffen hier auf komplexe, straff durcharrangierte Arrangements, stimmungsmäßig wie auch musikalisch beeinflusst von „No Wave Bands“. Kurzum: Die Musik geht richtig ab, ist trotz aller Kniffligkeiten sogar ziemlich tanzbar und wird von den Jungs derart beeindruckend in Szene gesetzt, dass jeder, dessen musikalischer Horizont nicht bei Britney Spears endet, sich der Faszination der Live-Performance nur schwerlich entziehen kann. INTERACTIONARY MOVEMENT ist untrendy wie Sockenhalter und gerade deshalb spannend. |
|
|
Copyright © Galaxy Gypsy Productions 2002-2006.
|